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Jutta Schwerin: Ricardas Tochter. Leben zwischen Deutschland und Israel, Spector Books

Über die Emigration ihrer Eltern, die als deutsch-jüdisches Paar, als Kommunisten und Bauhaus-Studierende im NS-Deutschland keine Zukunft haben, schreibt Jutta Schwerin nüchtern: "Heinz und Ricarda waren keine Zionisten, sie wollten eigentlich nicht nach Palästina. Einen anderen Ort hatten sie aber nicht." Jutta Schwerin, die in "Ricardas Tochter - Leben zwischen Deutschland und Israel" sowohl ihre eigene Geschichte als auch die ihrer Mutter erzählt, wird 1941 in Jerusalem geboren. Dort verbringt sie ihre Kindheit und Jugend, die sowohl geprägt ist von den fortschrittlichen Vorstellungen der Eltern - das Kind trägt kurze Haare und findet zuhause Unterstützung, als es in der Schule vom Handarbeits- in der Werkunterricht wechseln will - als auch überschattet von den fortdauernden Konflikten zwischen Mutter und Tochter, die zeit ihres Lebens eine "unglückliche...



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Queen of the Neighbourhood Collective: Revolutionäre Frauen. Biografien und Stencils, edition assemblage

Spread the history Wer sind Harriet Tubman, Louise Michel, Sylvia Rivera? Und wer sind die anderen 27 Frauen, die das Queen of the Neighbourhood Collective aus Aotearoa/Neuseeland biografiert und als Schablonen in einem Buch versammelt hat? Sie sind (oder waren) Aktivistinnen, Anarchistinnen, Freiheitskämpferinnen und Feministinnen - oder, so der Titel des Buches: Revolutionäre Frauen. Neben den "großen Männern der Geschichte" fehlen die revolutionären Ikonen der Frauen, stellten die Macher_innen fest und beschlossen, dass zumindest diese 30 nicht mehr länger auf die Art von Auszeichnung warten sollen müssen. Aus diesem Grund werden sie direkt im Stil des berühmten Che Guevara Porträts präsentiert, wie es seit Jahrzehnten erhaben von T-Shirts, Flaggen, Aufklebern aus eine revolutionäre Vision anvisiert: Als auf die Konturen reduzierte Schablonen, die direkt als...



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